Mutterschutz und Elternzeit: was man vor der Geburt regeln sollte

Formalitäten rund um Elternzeit klärt man besser vor der Geburt als danach. Das lohnt sich, im Voraus zu planen.
Mutterschutz
Melde deine Schwangerschaft vor Ende des ersten Trimesters bei Krankenkasse und Arbeitgeber. Die Dauer des Mutterschutzes hängt von der Situation ab, informiere dich rechtzeitig über deinen konkreten Fall.
Vaterschaftsurlaub
Er muss dem Arbeitgeber üblicherweise mindestens einen Monat im Voraus angekündigt werden, mit der Möglichkeit in vielen Fällen, ihn innerhalb der ersten 6 Monate nach der Geburt aufzuteilen.
Was oft vergessen wird
- Die tatsächliche Höhe des Elterngelds prüfen, oft niedriger als das übliche Gehalt
- Eine mögliche finanzielle Lücke zwischen Ende der Elternzeit und Rückkehr zum vollen Gehalt einplanen
- Beim Arbeitgeber oder Tarifvertrag nach möglichen Zuschüssen fragen
Schwangerschaftsbedingte Krankschreibung
Bei einer schwierigen Schwangerschaft kann der Arzt eine zusätzliche Auszeit vor dem regulären Mutterschutz verordnen, je nach Situation bis zu 2 Wochen vor dem Termin. Sie kommt zum gesetzlichen Anspruch hinzu, ohne ihn zu verkürzen, und ist nicht mit einer normalen Krankschreibung zu verwechseln.
Der Zeitplan der Formalitäten
- Vor der 15. Schwangerschaftswoche: Meldung bei der Krankenkasse
- Einen Monat vor Beginn der Elternzeit: formelle Mitteilung an den Arbeitgeber
- Innerhalb von 2 Monaten nach der Geburt: Geburtsanzeige zur Anpassung der Leistungen
In dieser Zeit hilft Kickoala dabei, das Budget für die Ausstattung zu entlasten, dank einer kostenlosen Geburtsliste, die sich mit einem Link teilen lässt.




